2xLP BETWEEN OR BEYOND THE BLACK FOREST - GEORGE DUKE PETER HERBOLZHEIMER - MPS
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Description
Various
" Between Or Beyond The Black Forest "
Dancefloor Jazz Classics from the legendary MPS Label
D4 & D5 are bonus tracks not on the CD
Label: Crippled Dick Hot Wax - CDHW 056
Release: 1999
Records: mint
Cover: mint
2xLP und Klappcover neu!
2xLP and Gatefoldcover new!
Tracklist
A1 Mike Nock – Space Bugaloo A2 Monty Alexander – So What B1 Peter Herbolzheimer – That Ol' Bus Smell B2 Charly Antolini – Woe's All Over Me B3 George Duke – Au-Right B4 Rosinha De Valença – Tema Pro Luis B5 Erwin Lehn Orchestra – Fünf Zu Vier C1 Horst Jankowski – Speech Craft C2 Third Wave, The – Maiden Voyage C3 Ira Kris Group – Reza D1 Bora Rokovic – J.B.W. D2 Barney Wilen – Dur Dur Dur D3 Orchester Roland Kovac – Service II D4 Jiggs Whigham – Dance Of The Magic Eggs D5 Wolfgang Dauner Quintet – Oh Baby I Don't Love You Anymore
Es groovt
MPS - ein Synonym für richtig guten Jazz. Diese erste Compilation aus dem Hause Crippled, lange vor der MPS-Most-Perfect-Sound-Edition, nahm sich der höllischen Groove-Klassiker aus den 70ern an. Somit eröffnet Pianist Mike Nock mit seiner Electric-Piano-Malträtierung "Space Bugaloo" den Reigen von 70 Minuten brodelnster Jazzmusik. Ausnahmevirtuose Monty Alexander legt mit dem 10-Minüter "So What" sogleich nach und zeigt sein ganzes Können. Weitere Künstler wie Peter Herbolzheimer, der unvergleichliche Charly Antolini oder auch George Duke wissen, worauf es bei solcher Musik ankommt und bleiben dem geneigten Höhrer natürlich nichts schuldig. Roshina de Valenca entführt uns in Weltmusik- und Brazilgefilde während Allrounder Erwin Lehn mit seinem "Fünf zu Vier" den ersten Hammer dieser Platte liefert: beginnend im außergewöhnlichen 5/4-Takt schwingen sich langsam die Bläser auf, bevor man in den wohlbekannten 4/4-Takt übergeht, wobei Saxophonist Bernd Rabe (der dieses Stück auch komponierte) und Trompeter Ack van Rooyen Gelegenheit zu 2 tollen Soli haben, bevor man zum Ausklang wieder in den 5/4 wechselt. Wer die schnell vergriffene LP-Nachpressung des "Color in Jazz"-Albums sein Eigen nennt, kann sich glücklich schätzen. Danach kommt Horst Jankowski's "Speech Craft" auf den Plattenteller. Zu Entstehungszeit dieser Aufnahmen, hier erstveröffentlicht, entwickelte sich dieses Stück zu einem gern genommenen Compilation-Track wenn's um das Thema MPS geht. Selten klang Jankowski so verspielt, so losgelöst, so innovativ und so flink auf den Tasten. Anschließend hat man Gelegenheit zu einer Verschnaufpause bei der legendären Third Wave und der Ira Kris Group. Bora Rokovic präsentiert zusammen mit der damals besten Rhytmusgruppe Europas (Peter Trunk und Tony Inzalaco) die Trio-Apokalypse "J.B.W.", dicht gefolgt von Barney Wilen's geradezu außerordentlicher und nicht von diesem Planeten scheinender Performance "Dur Dur Dur". Während Bass und Schlagzeug mit ein und demselben Lauf das ganze Stück hindurch das Tempo vorgeben, haben Wilen (sax), Gitarristin Mimi Lorenzini und Joachim Kühn (pi, org) ausreichend Gelegenheit für herrlich ausgeflippte Soli. Roland Kovac entläßt uns mit seinem "Service II", welches geplegtes Understatement verbreitet, aus der ersten Exkursion durch den Schwarzwald, aus dem für einige Jahr die fortschrittlichste Jazzmusik Europas kam. Ein MUSS!
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