* ANALOGPHONIC - DGG LP-43015 - MAHLER - SYMPHONY NO.9 - BERNSTEIN - 2LP BOX *
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Description
DEUTSCHE GRAMMOPHON
GESELLSCHAFT
C&L - ANALOGPHONIC
LP-43015
180 grams reissue
2 LP boxed set
GUSTAV MAHLER * Symphony no.9 *
Leonard Bernstein ist nach wie vor Gustav Mahlers berühmtester und umstrittenermaßen auch sein wichtigster Interpret. Er war es, der die Musik des Komponisten tatsächlich in den USA bekannt gemacht hat und er erfand sogar eine komplett neue Aufführungstradition für Mahlers Werke. Das gewaltige Andante comodo wirkt schwellend und wohlgemessen und Bernstein gelingen die Übergänge zwischen Trost und Tragödie sehr wirkungsvoll ... Das Finale ist umstritten, ich jedoch fand es äußerst einnehmend und zu keiner Zeit gefällig oder gewollt. Tatsächlich haben mich die letzten Takte sehr bewegt. Der Schlüssel zu seiner Interpretation war seine öffentlich kundgetane Ansicht, dass das Adagio finale die Form eines Gebets annimmt, Mahlers letzter Choral, seine Schlusshymne gewissermaßen, und es bittet um die Wiederherstellung des Lebens, der Tonalität und des Glaubens. – Music Web International
Leonard Bernstein is still Gustav Mahler’s most famous and, controversially, most significant interpreter. It was he who really popularised the composer’s music in the USA and he invented a whole new performing tradition for Mahler. The vast Andante comodo feels expansive and well paced, and Bernstein manages the transitions through consolation and tragedy very effectively … The finale is controversial but I still found it utterly involving and never did I find it indulgent or wilful. In fact the final bars moved me immensely.
The key to his interpretation was his stated view that the Adagio finale takes the form of a prayer, Mahler’s last chorale, his closing hymn so to speak, and it prays for the restoration of life, of tonality, of faith. - Music Web International ODas langsame Tempo am Beginn der Siebten Symphoie verleiht dem folgenden Allegro sprühende Energieenthusiastische Umarmung der Popularität dieses Stücks. Leonard Bernstein Concertgebouw Orchestra Amsterdam
Das langsame Tempo am Beginn der Siebten Symphoie verleiht dem folgenden Allegro sprühende Energie, aber es liegt eine wunderbare Ruhe über dem zentralen Zwischenspiel. Der Schluss ist fast lärmend zu nennen und von fundamentalem Optimismus. Die erste Nachtmusik ist voll Licht und Schatten mit meisterhaft gespielten Soli, so dass man das Gefühl bekommt, dass Bernstein seine Freude hat an diesem ersten Trio-Teil. Das Scherzo wirkt dunkel, aber nicht besonders bedrohlich, wohingegen die zweite Nachtmusik gut gespielte Soli enthält, doch fehlt hier der Humor. Aber das überschäumende, eklektische Finale könnte beinahe auf die Persönlichkeit dieses Dirigenten zugeschnitten verfasst worden sein und die letzten Takte erscheinen wie eine enthusiastische Umarmung der Popularität dieses Stücks.
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Harry Langer
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