DGG ANALOGPHONIC LP43036 2LP BOX MAHLER SYMPHONY NO.9 VON KARAJAN LIVE
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May 10, 2018 Sold Date
Apr 30, 2018 Start Date
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Description

   

 

DEUTSCHE GRAMMOPHON

GESELLSCHAFT

C&L - ANALOGPHONIC

LP-43036

180 grams reissue

2 LP boxed set



                                                                                               

 



 

 

GUSTAV MAHLER
* Symphony no.9 *





1982, in dem Jahr, in dem die Berliner Philharmoniker ihr hundertjähriges Bestehen feierten, wurde Mahlers 9. Sinfonie im Rahmen einer unvergesslichen Reihe von Konzerten in Salzburg, Berlin und New York aufgeführt. Zweierlei war offensichtlich bei der bedeutenden ersten Aufführung in Salzburg im April 1982. Erstens brachte Karajan eine zusätzliche Härte und Wildheit in die Anfangstakte des zweiten Satzes, womit er die meisterhafte Entfaltung von Mahlers kraftvollem Thema in der Metamorphose des Tanzes noch zusätzlich hervorhob. Zum zweiten war diese LP keine Studioaufnahme. Schwalbe und seine Mitstreiter spielten dieses Werk wirklich von der ersten bis zur letzten Note mit einem Grad an technischer Gewandtheit, der, gemessen an normalen Standards menschlicher Perfektionierbarkeit, schier unglaublich war. Da eine LP aus dem Jahr 1980 noch nicht digital aufgenommen worden war und die Interpretation sich seitdem weiterentwickelt hatte, scheint es, dass keine großen Überredungskünste notwendig waren, um Karajans Einwilligung zur Aufnahme der letzten Aufführung, die 1982 in Berlin stattfand, zu erlangen; das Wort Aufführung ist mit Bedacht gewählt, denn es handelt sich um eine einzige Aufführung, obwohl auch die Generalprobe vorsichtshalber aufgenommen worden war; möglicherweise wurde letztere für das abschließende Adagissimo verwendet, bei dem Publikumsgeräusche als allzu störend wahrgenommen werden würden. Das Resultat ist, um es noch einmal zu wiederholen, außergewöhnlich.

Dies ist sicherlich die beste auf einer Schallplatte veröffentlichte Live-Aufnahme einer Mahler-Sinfonie seit Mengelbergs Aufnahme der 4. Sinfonie aus dem Jahre 1939.

ODas langsame Tempo am Beginn der Siebten Symphoie verleiht dem folgenden Allegro sprühende Energieenthusiastische .

In 1982, the BPO's centenary year, Mahler's Ninth was played in an unforgettable series of concerts in Salzburg, Berlin and New York. Two things were evident in the momentous first performance in Salzburg in April 1982. First, Karajan was bringing an added toughness and truculence to the opening measures of the second movement, strengthening still further an already masterly unfolding of Mahler's powerful essay in the metamorphosis of the dance. Secondly, the LP recording was no studio fabrication. Schwalbe and his men really did play the work from first note to last with a degree of technical address which, by normal standards of human perfectibility, was well-nigh incredible. As the 1980 LP recording was not in digital sound and as the reading had itself evolved, Karajan seems to have needed little persuasion to allow the taping of the final, Berlin performance in 1982, I say performance advisedly, for what we have here is a single performance, though the dress rehearsal was taped as a precaution and used (I would suspect in the concluding Adagissimo) where audience of platform noise was likely to be damagingly intrusive. The result is again exceptional.

Certainly this is the finest live performance of a Mahler symphony to have appeared on any kind of record since Mengelberg's 1939 account of the Fourth Symphony.


Das langsame Tempo am Beginn der Siebten Symphoie verleiht dem folgenden Allegro sprühende Energie, aber es liegt eine wunderbare Ruhe über dem zentralen Zwischenspiel. Der Schluss ist fast lärmend zu nennen und von fundamentalem Optimismus. Die erste Nachtmusik ist voll Licht und Schatten mit meisterhaft gespielten Soli, so dass man das Gefühl bekommt, dass Bernstein seine Freude hat an diesem ersten Trio-Teil. Das Scherzo wirkt dunkel, aber nicht besonders bedrohlich, wohingegen die zweite Nachtmusik gut gespielte Soli enthält, doch fehlt hier der Humor. Aber das überschäumende, eklektische Finale könnte beinahe auf die Persönlichkeit dieses Dirigenten zugeschnitten verfasst worden sein und die letzten Takte erscheinen wie eine enthusiastische Umarmung der Popularität dieses Stücks.        




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Harry Langer







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