* DGG - C&L - LP43037 - BRAHMS - CELLO SONATAS - ROSTROPOVICH - SERKIN *
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Jan 5, 2016 Sold Date
Jan 3, 2016 Start Date
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DEUTSCHE GRAMMOPHON

GESELLSCHAFT

C&L - ANALOGPHONIC

LP-43037

180 grams reissue




                                                                                               

 



 

 

JOHANNES  BRAHMS * Cello Sonatas *
 Die jüngere Generation von Cellosolisten scheint in ihrem Spiel mehr Wert auf eine Balance zwischen verfeinerten Klängen im oberen sowie kräftigen und präzisen im mittleren und unteren Tonbereich zu legen statt auf üppig schwellende Töne voller Resonanz. Dem Leser dürfte bekannt sein, dass Rostropowitschs Spieltechnik definitiv nicht von dieser Art war: seine musikalische Persönlichkeit ist in jeder Hinsicht überlebensgroß und dazu kommt im vorliegenden Fall, in dieser großartigen Zusammenstellung der Cellosonaten mit Rudolf Serkin als Partner, dass die Art der Aufnahme, die das Hauptgewicht auf den vorderen (Bühnen-)Bereich legt, diesen Eindruck noch in lebhaftester Weise pointiert. Im Vergleich dazu klingt das Klavier – rechter Hand und hinter dem Cello positioniert – zurückhaltender in seinem Timbre und reicht selten an Rostropowitschs reich fließende Klangfülle heran; was nicht heißen soll, dass Serkin nicht fähig wäre, die Musik in angemessener Weise zu präsentieren, sondern nur, dass die Mikrofonplatzierung Rostropowitsch zum dominierenden Künstler macht. Die leidenschaftlich warmherzige und reife Musik von Brahms überwältigt den Hörer beinahe durch ihre Eindrücklichkeit. Aber bei einem Spiel dieses Kalibers, bei dem beide Künstler so wunderbar aufeinander reagieren, wird jede Nuance hörbar und Brahms’ kühne Melodieführung steigt aus den Lautsprechern auf, betört die Fantasie und bietet eine fesselnde musikalische Erfahrung bei jedem einzelnen Stück. – The Gramophone Magazine, London
Our younger generation of cello soloists seems to favour a tone production which balances a refined upper range with a middle and lower register that’s strong and well focused, rather than expansively rich and resonant. Readers will not need to be told that Rostropovich’s solo image is definitely not of this ilk: his musical personality is in every sense larger than life and in this magnificent coupling of the cello sonatas, in partnership with Rudolf Serkin, the very forward balance of the recording exaggerates this impression in the most vivid way. By comparison the piano image – to the right of and behind the cello – is more reticent in timbre and seldom matches Rostropovich’s rich flood of sound, which isn’t, of course, to suggest that Serkin fails to project the music, merely that the microphone placing makes Rostropovich very much the dominating artist. This passionately warm-hearted and ripely Brahmsian music-making almost overwhelms the listener in its sheer impact. But with playing of this calibre, with both artists wonderfully attuned to each other’s responses, every nuance tells and Brahms’s bold melodic lines soar out from the speakers to capture the imagination, and provide an enthralling musical experience in each and every work. - The Gramophone Magazine
O Mstislav Rostropovich - cello



Rudolf Serkin - piano


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Harry Langer

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