Demolition Hammer
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Description
Die New Yorker Demolition Hammer sind Teil jener legendären Bands, die in den 1980er Jahren die unsterbliche amerikanische Thrash-Metal-Bewegung ins Leben riefen. Sie gehören aber auch zu jenen, die zum Untergrund verdammt sind, obwohl sie über hervorragende Voraussetzungen verfügen, um mit jedem mithalten zu können. Und diese Rücksichtnahme passt ihnen (leider) wie die Faust aufs Auge. „Tortured Existence“ ist ihr Debüt. Es erschien 1990, in einem Jahr, in dem Alben wie Metallicas „…And Justice for All“ die siegreichen Stilmerkmale des Genres bereits völlig neu definiert hatten und Bands wie Testament bereits drei Jahre zuvor in letzter Sekunde den letzten Waggon des Erfolgszuges geschnappt hatten. Aber 1990 ist vor allem das Jahr der Veröffentlichung von „Painkiller“ von Judas Priest und „Rust in Peace“ von Megadeth, den beiden Säulen, die die Türen der Tür stützten, die die Ära des Metal, wie wir ihn im legendären Jahrzehnt 1980-1990 kannten, abschloss. Was als nächstes passiert, ist der stilistische Wandel, der durch Bands wie Metallica, Megadeth, Pantera, Faith No More und andere auf der einen Seite und Nirvana, Soundgarden und Pearl Jam auf der anderen Seite herbeigeführt wird. Inmitten all dessen gibt es noch eine andere Welt, auf die wir nicht näher eingehen wollen.
Die Prämisse war, dass es zu spät war, definitiv zu spät. Im Nachhinein und nachdem wir nun die Gelegenheit hatten, uns in Ruhe mit Bands wie Demolition Hammer zu befassen, stellen wir fest, dass sowohl „Tortured Existence“ als auch das nachfolgende Meisterwerk „Epidemic of Violence“ zwei Alben von immensem Wert sind. Hier ist der Thrash aggressiv, vollgestopft mit Soli, unterstützt von Mosh-Chören, Tempowechseln, absurden Rhythmen: ein echter Klang-Tsunami, der jede Menge wirkungsvolle kompositorische Lösungen mit sich bringt, eine Zusammenfassung des Besten, was man hören konnte, sowohl von den zwischen 1987 und 1989 geborenen Bands (um nur einige zu nennen: Testament, Sacred Reich, Forbidden, Heathen) als auch von den großen Meistern des Genres, jenen Exodus, die auch heute noch ein unzerbrechliches Markenzeichen der Szene darstellen.
Einer der höchsten Qualitätshöhepunkte dieser „Tortured Existence“ ist die brillante Gitarrenarbeit von Derek Sykes und James Reilly,…
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