Hommage A Dinu Lipatti. Nummeriertes Exemplar 1309/4000
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Description
Sie bieten auf ein Buch über DINU LIPATTI
HOMMAGE A DINU LIPATTI
LABOR & FIDES; GENF 1950 Nummeriert 1309/4000 3. Auflage
Gut erhalten und ohne Einträge, Schnitt unbeschnitten,
Schutzumschlag leicht beschädigt und etwas abgedunkelt.
Versand Dtl. Euro 3.- Brief, Versand CH: Euro 3.- Brief
Lipatti wurde in eine wohlhabende Bukarester Musikerfamilie geboren. Sein Taufpate war der rumänische Komponist, Geiger und Pianist George Enescu. Mit 16 Jahren nahm Lipatti am Internationalen Klavierwettbewerb in Wien teil. Als ihm die Jury nur den Zweiten Preis zugestand, verließ der Pianist Alfred Cortot unter Protest das Jurorengremium. Den ersten Preis gewann der Pole Boleslaw Kon. Cortot wurde wenig später Lipattis Lehrer.
1934 ging Dinu Lipatti an die École Normale de Musique de Paris, wo er bei Paul Dukas, Nadia Boulanger und Igor Strawinski Komposition, bei Alfred Cortot und Yvonne Lefébure Klavier und bei Charles Münch Orchesterdirigieren studierte. Er nahm auch Unterricht bei Artur Schnabel.
Nach einer Tournee durch Skandinavien ließ er sich 1943 in der Schweiz nieder. Ab 1944 war er am Genfer Konservatorium Professor für die Klavier-Meisterklasse. Für seine Tätigkeit erhielt er ein Honorar von 150 Franken, „une somme dérisoire“ (eine lächerliche Summe), wie er sagte. Außerdem war es ihm nicht gestattet, Privatunterricht zu erteilen. Über den Pianisten Edwin Fischer kam der Kontakt mit Walter Legge zustande, der Lipatti für Klassikaufnahmen unter Vertrag nahm.
Eine musikalische Freundschaft verband Lipatti mit seiner Landsfrau, der Pianistin Clara Haskil, mit der er das Konzert für zwei Klaviere und Orchester in Es-dur KV 365 von Wolfgang Amadeus Mozart aufführte.
Lipatti war seit dem 1. Dezember 1948 mit der Pianistin Madeleine Dannhauer (1908–1983) verheiratet.
Lipatti litt an einem Hodgkin-Lymphom. Erste Anzeichen dafür traten im Jahr 1943 auf; 1947 wurde es diagnostiziert, konnte aber damals über eine Strahlenbehandlung hinaus noch nicht angemessen therapiert werden. Bei seinem letzten Auftritt am 16. September 1950 in Besançon musste er die Darbietung der Chopin-Walzer durch seine Krankheit geschwächt abbrechen; mit Myra Hess' Klavierbearbeitung des Bach-Chorals Jesus bleibet meine Freude verabschiedete er sich von seinem Publikum.[1] Lipatti starb im Alter von 33 Jahren am 2. Dezember 1950 in Genf. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof in Chêne-Bourg.
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