Jazz LP Bundle (Helge Lien/Ron Carter/Inwardness/Karl Seglem/Gisle Torvik)
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Apr 26, 2020 Sold Date
Apr 19, 2020 Start Date
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Description

Seglem, Karl: Ossicles (LP) Für sein mittlerweile 27. Album „Ossicles“ quartierte sich Karl Seglem mit seiner Band in das idyllisch gelegene Herrenhaus-Hotel in Salderatzen ein und nahm vier der neuen Titel im holzgetäfelten Tanzsaal vor einem kleinen Publikum auf. Im Vergleich zu dem Vorgänger „NORSKjazz.no“, bewegt sich das u.a. von den Rhythmen des ehemaligen Madrugada-Drummers Erland Dahlen angetriebene „Ossicles“ ganz klar wieder in Richtung seiner Wurzeln. Das Ergebnis verbindet afrikanische Einflüsse, Reggae-Rhythmen und pakistanische Metren zu einem stimmigen Stil voller verborgener Botschaften, die keiner wortreichen Erklärungen bedürfen, sondern ganz auf Intuition und Gefühl setzen.
Torvik, Gisle: Tranquil Fjord (180 Gramm Vinyl) Über 20 Jahre ist der Tag nun her, an dem sich Gisle Torviks Leben für immer änderte. Er war ein ganz normaler Teenager aus Torvikbygd in Hardanger, Norwegen, als er, halb aus Langeweile, halb aus Neugier, im elterlichen Speicher stöberte und dabei eine alte Höfner Gitarre fand. Sein Vater wollte ihm ein paar Akkorde beibringen, aber der 18jährige, fasziniert von dem Instrument, hatte natürlich seinen eigenen Kopf: „Ich wollte immer nur Solos spielen, so wie Mark Knopfler.“ Seine Sturheit hat sich ausgezahlt, heute gehört Gisle Torvik zu den großen Hoffnungen des norwegischen Jazz und gilt als einer der besten Jazz-Gitarristen Skandinaviens. Und übrigens, ein paar Akkorde hat er in der Zwischenzeit auch gelernt.
Helge Lien Trio: Badgers And Other Beings (LP) Dieses Album ist ein Glücksmoment, den man konzentriert genießen sollte. Das mehrfach ausgezeichnete, norwegische Helge Lien Trio hat in den letzten Jahren einen völlig eigenständigen und unverkennbar nordischen Trio-Stil entwickelt, den Sie auf dem hochgelobten Vorgängeralbum “Natsukashii” zur Perfektion gebracht haben. Die zehn neuen Kompositionen knüpfen an die atmosphärisch dichten Songs an und geben sich dabei einerseits reflexiv und experimentell, andererseits verspielt und groovig. Der neue Schlagzeuger Per Oddar Johansen, der nach 13 Jahren Knut Aalefjær ersetzt, verleiht der Band zusätzlich neuen Schwung. Das weltklasse Songwriting und nicht zuletzt die herausragende Produktion machen dieses Album zu einem Ereignis für Jazzfans und Audiophile. 
Xavier, Joel & Carter, Ron: In New York (180 Gramm Vinyl) Auf den beiden Alben „Lusitano“ und „Lisboa“ hat der Latinjazzgitarrist seinen ganz eigenen Stil zwischen Jazz und Fado gefunden,  den er auf der Nylonsaitengitarre in unnachahmlicher Weise vorträgt. Mit lediglich Gitarre und Kontrabass schafft er zusammen mit der Kontrabasslegende Ron Carter eine ungemein spannende Atmosphäre,  in der Joel Xaviers am Fado orientierte Melodieführung und seine urplötzlichen solistischen Ausbrüche perfekt von dem  präzisen und viruosen Kontrabasspiel von Ron Carter zusammengehalten wird. Ron Carter über die Aufnahme mit Joel Xavier: „Ich war auf hunderten von Aufnahmesessions aber nur wenige haben soviel Spaß gemacht und waren gleichzeitig musikalisch so herausfordernd,  wie die Aufnahmen mit Joel Xavier.“

Inwardness: Space Jazz (180 Gramm Vinyl) Man kann durchaus von einer Schicksalsfügung sprechen, als sich die Musiker von Inwardness bei einem Konzert in Marokko begegnen. Ein Jahr später treffen sie sich im Süden Frankreichs erneut und schotten sich Monate lang von allen Verpflichtungen ab. Hier übt man mit verbundenen Augen, in der freien Natur oder mitten in der Stadt. Und findet sich dabei als Mensch und Musiker. Für Gitarist Maciek Pysz ist das Projekt die Realisierung einer lang gehegten Vision: Ein Sound, bei dem die Stille von feinen Klängen und flüsternden Frequenzen bevölkert wird. Mit Inwardness hat er ihn gefunden. Dabei verzichtet das Trio weder auf einen Perkussionisten, noch auf Rhythmus, Bewegung und Groove. Maßgeblich verantwortlich für dieses Kunststück ist Schlagzeuger Davy Sur. Für Inwardness hat er sein Spiel magisch konzentriert, lässt Hihats zischeln wie geisterhaft bewegte Blätter, Trommeln wirbeln wie ein aufziehendes Gewitter. So hypnotisch diese Musik jedoch sein mag, so geerdet ist sie zugleich: Auf „Space Musik“ braucht die Band selten länger als fünf Minuten, um transzendente Bewusstseinszustände zu erschaffen.


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