MARIA CALLAS ist CARMEN Gedda/Guiot/Massard/PRÉTRE, GA der Erstpressung 1964 NEU
€
21
$
23
Favourite Auctions
To save auctions to your favourites, please login
If you don't have an account, please register
Description
Löse meine Vinyl-Plattensammlung mit außergewöhnlichen und teilweise nicht im Handel erhältlichen - auch nicht auf CD - historischen Aufnahmen auf!
Alle von mir angebotenen LPs sind Originalaufnahmen der jeweiligen Labels - keine Nachpressungen - und liegen immer - wenn nicht anders vermerkt - in den wertvollen Originalschubern oder Originalkassetten des jeweiligen Erscheinungsjahres! Sehr wichtig für Sammler!
*
UNFORGETTABLE PERFORMANCES
(Unvergessliche Aufführungen)
MARIA CALLAS - DIE STIMME FÜR DIE EWIGKEIT
*
Die Sensation aus dem Jahre 1964 ist perfekt:
MARIA CALLAS NIMMT "CARMEN" AUF SCHALLPLATTE AUF:
Keine Meldung hat die musikalische Fachwelt und das Publikum so erregt und gespalten wie diese Aufnahme!
Und es wurde die absolut großartigste Aufnahme dieser Oper auf Tonträger!
Dazu trug auch das grandiose Dirigat des in späteren Jahren ihrer Karriere bevorzugten Dirigenten
GEORGES PRETRE
in erheblichem Maße bei.
Und dann ihr Don José: NICOLAI GEDDA. Eine Sensation!
Aufgenommen wurde diese Gesamtaufnahme
vom 6. bis 20. Juli 1964 in Paris für EMI und herausgegeben auf Angel 3650
Erleben Sie hier Maria Callas in der Mezzo-Partie der Carmen: leidenschaftlich, kalt, wild, berechnend, atemberaubend - ...und stimmlich ein Ereignis!
...und dies gilt vor allem auch für die wunderbare und stimmige Besetzung der übrigen Partien mit internationalen Weltstars:
Ein Stimmenfest für die Ewigkeit - bis heute unübertroffen!
MARIA CALLAS
ist
Bizets ,,CARMEN"
NICOLAI GEDDA (Don José) - ANDRÉA GUIOT (Micaela)
ROBERT MASSARD (Escamillo)
sowie
NADINE SAUTEREAU - JANE BERBIÉ u. a.
Choeurs René Duclos - Choeurs d'Enfants Jean Pesneaud
Orchestre du Théatre National de L'Opéra
Leitung: GEORGES PRETRE
Im Juli 1964 geriet die Callas an ein Projekt, das man lange versucht hatte, ihr aufzudrängen, nämlich eine Gesamteinspielung von Bizets so schwer faßbarer Zigeunerin. Die Carmen ist der Calles einzige vollständige französisch gesungene Rolle. Verwendet wurde die übliche Version von Ernest Guiraud.
In ihrer Stimme ist Carmen eine helle, trotzige, gesunde Kreatur. Ihr Gesang ist in der Attitude völlig französisch, von hohen Ansprüchen an Reichtum des Details. Die ,,Habanera" wird rasch und leicht gesungen, fast wegwerfend, gekleidet in seidiges Licht. Sie nutzt die ersten und die folgenden Achtel der Arie phantastisch zur Vorwärtsbewegung der musikalischen Struktur, und hebt dabei die Schlüsselworte besonders hervor: ,,bien", ,,loin", ,,jemais". Damit gelingt ihr eine besondere Transparenz der Phrasen. Noch glanzvoller wird ihre Stimme durch den Kontrast des Chors während des Rezitativs und der Arie. Das einzige Dialogstückchen, das hier zu hören ist, kommt leicht nach der ,,Habanera". Es hat denselben Sarkasmus, den man später in der Stimme der Callas wiederfindet. Fast alle diese spöttischen Phrasen beginnen mit einem gurrenden Laut und werden ohne jede Übertreibung und im ganz normalen Zeitmaß gesungen. In ihren Rezitativen vor der ,,Séguedille" singt sie ganz schlicht, voll stiller Zuversicht, dass José ihr gehören wird. Die Arie wird ganz weich angegangen und intim gestaltet. Carmens Worte zu José, in der Schlußszene des Aktes, werden fast geflüstert, und die Reprise der ,,Habanera" ist exakt im Zeitmaß und spiegelt Carmens Selbstsicherheit wieder.
Der erste volle Stimmeinsatz der Callas kommt zu Beginn des zweiten Akts, wo Carmen sich sozusagen auf heimischem Boden bewegt. Obwohl Pretre das ,,Chanson bohémienne" wesentlich rascher nimmt, als Bizet vorgibt, wächst die Arie doch in ihrer Spannung und entwickelt sich gegen Ende zu einem Wirbelsturm. Der Wortgebrauch der Callas, die Plastizität der Linien hervorzuheben, ist besonders eindrucksvoll. Das Quintett ist frisch, ohne Überzogenheit, und fliegt wie eine Pfeil zu Carmens ,,Je suis amoureuse"! Mit dem Auftritt von José putzt sich die Stimme der Callas förmlich unter seinen Aufmerksamkeiten, trotzdem kann sie es sich nicht verkneifen, ihn mit einem halben Lachen zu necken. Die Callas singt Carmens Vokalismen, mit denen sie ihren Tanz begleitet, in schillernden Farben und mit vielen Anspielungen. Ihre Stimme wird voller und schärfer in ihrer Ungeduld über die Unterbrechnung Josés, nachdem er vom Zapfenstreich zum Aufbruch gerufen wird. Mit ,,J'étais vraiment trop bete" verwandelt sich die Katze, wie bereits im Wortwechsel mit José leise spürbar, zur Tigerin. Der sarkastische Tonfall, der präsent ist, lässt vermuten, dass dies alles Spiel ist, alles eine Frage der Eitelkeit, eine Probe, um zu sehen, ob sie José nach ihrem Willen lenken kann. Die eindrucksvollste Stelle in der gesanglichen Darstellung der Callas kommt bei der Zeichnung ihres gemeinsamen zukünftigen Lebens, weit weg von Sevilla. Die Worte trällern anmutig und sind voll geheimnisvoller Versprechnungen. Der erste Wutausbruch ist da, als es klar wird, dass sich José gegen Carmen entscheidet. Dies ist eine Carmen, die nicht verlieren kann und will. Aus dem nun folgenden Zweikampf zwischen Zuniga und José geht Carmen als Siegerin hervor, Sie feiert verspielt einen doppelten Triumph: über den Offizier, der sie ins Gefängnis geschickt hatte und über den Soldaten, der sie hatte verlassen wollen, um zum Dienst in seine Kaserne zurückzugehen.
Die Schroffheit in der Stimme der Callas, am Anfang des dritten Akts läßt keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie alles Interesse an José verloren hat und seine Desertion jetzt nunmehr eine bedeutungslose Geste ist. Die Kartenszene ist superb gesungen, wie ein brütender Strom von Musik, und ohne die rhythmischen Verzerrungen, die so häufig diese Szene verderben. Am Ende des Akts ist alle Vorspiegelung von Liebe dahin, und in aller Offenheit verachtet sie José. Der letzte feurige Schimmer in der Stimme der Callas auf dieser Aufnahme ist im Duett mit Escamillo im letzten Akt zu hören. Rasch aber wird daraus Ungeduld, als sie von Frasquita und Mercédés gewarnt wird: José sei in der Nähe.
Zunächst behandelt ihn die Callas in kurzen, harten Tönen, bar jeden Gefühls, und beißend vor Stolz. Die Haltung wird für kurze Zeit ausgewechselt gegen Gleichgültigkeit, die dadurch noch verstärkt wird, dass Camen von sich selbst in der dritten Person spricht. Josés inständiges Bitten aber reizt Carmen wiederum zum Zorn, und erneut greift die Callas ihn an, als wäre sie sicher, dass sie auch in dieser Situation wieder die Oberhand behalten würde. Obwohl die Callas keinen Laut von sich gibt, als sie von José erstochen wird, spürt man, dass sein Angriff völlig überraschend kommt, direkt, nachdem sie ihm einen letzten Schlag ins Gesicht gegeben hat: ,,cette bague autre fois, tu me l'avais donnée - Tiens!"
Natürlich singt die Callas die Carmen auf der Platte anders, als sie das auf der Bühne getan hätte. Leontyne Price und Victoria de los Angeles haben das ebenso gemacht wie die Callas, denn beide haben die Partie auf Platten eingespielt, eine Bühnendarstellung aber gescheut. Warum die Callas die Rolle der Carmen nie auf der Bühne gestaltet hat, obwohl ihre sugestive stimmliche und darstellerische Präsenz uneingeschränkt vorhanden waren, bleibt bis heute ein Rätsel - und ein Verlust für die Nachwelt. Die Darstellung der Carmen durch die Callas auf Platte steht bis heute als bezwingende Leistung da, ohne jemals im Theater Gestalt angenommen zu haben. (John Ardion)
*
Wiederum ein MUSS für Sammler von Callas-Originalaufnahmen!
*
Es handelt sich hier um die original englische Erstpressung (keine manipulierte Nachpressung)
dieser Aufnahme aus dem Jahre 1964.
Die 3 Stereo-LPs befinden sich in der legendären hochwertigen Leinen-Box von EMI Angel, England.
In der Box liegt ein 20seitiges wunderbares und sehr aufwendig gestaltetes Booklet mit schönen Fotos der Aufnahmesitzungen, der vollständigen Besetzungsangabe, einem Aufsatz zu Carmen mit dem Titel "Carmen - Historical Note" von Dyneley Hussey aus 1960 - sowie dem vollständigen Libretto in englischer und französischer Sprache.
Da es sich um die seltene englische Pressung dieser Aufnahme handelt, wurden die Texte in dem Booklet -
außer dem Libretto - nur in englischer Sprache verfasst.
Das Cover-Foto zeigt Maria Callas auf einem Ölgemälde von Vidal Quadras.
*
Diese englische Pressung besitzt einen sehr hohen Sammlerwert, ich habe sie noch nie gespielt - reines Sammelobjekt - Platten und Box in erstklassigem und unbeschädigtem Zustand, Hüllen der Platten leicht altersmäßig vergilbt. Seit Erscheinen in meinem Besitz.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, das ich diese äußerst seltene Erstpressung dieser legendären Gesamtaufnahme (nur von Privat erhältlich)
nicht für 1,00 Euro anbieten kann.
Alle von mir angebotenen LPs stammen aus Nichtraucherhaushalt und wurden ordnungsgemäß vertikal gelagert.
Absolute Privatauktion. Versicherter Versand 4,00 Euro.
Für Bieter aus den EG-Ländern Italien, Spanien, Österreich, Luxemburg, Holland, Belgien, Frankreich und Griechenland betragen die Versandkosten 8,90 Euro (bis 2 kg, Internationales Päckchen). Für die Schweiz 15,90 Versandkosten.
Bitte schauen Sie auch in meine anderen Angebote: Sie bezahlen für Deutschland immer nur 4,00 Euro Versandgebühren - egal wieviele LPs Sie kaufen möchten.
Nach neuem EU-Recht muss folgende Bedingung beachtet werden. Der Verkauf erolgt unter Ausschluss jeder Gewährleistung. Der Artikel wird wie beschrieben von Privat verkauft. Deshalb wird eine Rücknahme ausgeschlossen.
price rating