Mombasa / African Rhythms & Blues - Vinyl LP
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20
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23
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Description
Mombasa / African Rhythms & Blues
Sonorama / L17
Format: LP
20.-€
Rezension:
Deutschland ist schon ein mehr als unwahrscheinlicher Nährboden für Musik wie diese. Fünf in Europa hängengebliebene Afroamerikaner gründeten Mombasa in Köln, wo das Album-Debüt an einem einzigen Tag, dem 14. April 1975, im kleinen Cornet-Studio aufgenommen wurde. Sie alle hatten teils eindrückliche musikalische Biographien: Der gebürtige Jamaikaner, Posaunist und Leader Lou Blackburn etwa hatte vor seiner Zeit in Deutschland (wo er Mitglied der Kurt Edelhagen-Band war) etwa bei Ellington, Basie, Quincy Jones und Lionel Hampton gespielt; Trompeter Doug Lucas hatte u.a. für Barry White und George McCrae gearbeitet, Bassist Don Ridgeway hatte auch bei Hammond-Legende Jimmy Smith schon für den Groove gesorgt; Drummer Alan Tatham hatte in Wien Musik studiert und war gesuchter Studio-Crack. Die Musik, die sie gemeinsam machten, wollte Blackburn selbst nicht als Jazz bezeichnet wissen – und in der Tat bestand sie aus den unterschiedlichsten Zutaten, baute gleichermaßen auf amerikanischem Blues und Gospel wie auf afrikanischen Traditionen auf und enthielt mindestens so viele Soul- und Funk-Elemente wie solche aus Bop und Swing. Die einst bei der Intercord-Tochter Spiegelei veröffentlichten Originale sind hoch gehandelte Pretiosen unter Rare Groove-Sammlern. Da die Sonorama-Wiederauflage von 2006 mittlerweile fast ähnlich hohe Preise erzielt, entschloß sich das Label, doch noch mal ein paar hundert Exemplare pressen zu lassen. Sollte man nicht verpassen! (1975/2006, Pressung 2014)
Coverbild ist ein Standardfoto. Geringe Abweichungen sind möglich.
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