?? OPER ? Friedrich von Flotow (*1812) ? ALESSANDRO STRADELLA ? 2CD
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Description
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WORLD PREMIÈRE RECORDING
DIESE EDITION IST BEIM HERSTELLER VERGRIFFEN
Friedrich von Flotow (1812 – 1883)
ALESSANDRO STRADELLA
Romantische Oper in drei Akten
Libretto von Friedrich Wilhelm Riese unter Benutzung eines französischen Singspiels von Pittaud de Forges und P. Duport
Uraufführung: Hamburg, Stadttheater, 30. Dezember 1844
Gesamtaufnahme in deutscher Originalsprache
Live-Mitschnitt einer konzertanten Auführung, München, Bayerischer Rundfunk, 2. Juli 1977
BESETZUNG
Alessandro Stradella, Sänger — WERNER HOLLWEG, Tenor
Bassi, ein reicher Venezianer — RICHARD KOGEL, Baß
Leonore, sein Mündel — HELEN DONATH, Sopran
Malvolio, Bandit — ALEXANDER MALTA, Baß
Barbarino, Bandit — FERRY GRUBER, Tenor
CHOR DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS
ORCHESTER DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS
Dirigent — HEINZ WALLBERG
Label: GALA.
2 CDs; ADD; Spieldauer: 63:38 / 75:03.
In Jewel-Case mit Booklet.
Sehr guter Zustand: CDs mit minimalen Gebrauchsspuren.
WERK
Das nach „Martha“ erfolgreichste Werk des Komponisten, im Stile der franz. „opéra comique“, jedoch ohne gesprochenen Dialog komponiert, hatte bei der UA außerordentlichen Erfolg und fand seitdem rasche Verbreitung im In- und Ausland. Die Gattungsbezeichnung „Romantische Oper“ stützt sich sowohl auf die kompositorische Anlage des Werkes als auch auf die abenteuerliche Handlung. Auffällig sind in der Partitur die zweifache erinnerungsmotivische Wiederholung des Glockenchores und die Tanzeinlage, eine Tarantella im 1. und ein Pas de deux im 2. Akt. Grundlage des Librettos ist das abenteuerliche Leben des venezianischen Opernkomponisten Alessandro Stradella (1645–1682), der als Opern-, Oratorien- und Kantatenkomponist hervortrat. Kurz vor der Aufführung einer seiner Opern floh er mit einer seiner Schülerinnen, der Geliebten eines venezianischen Nobile, aus Venedig und begab sich nach Rom, wo auf Anstiftung des Rivalen ein Mordanschlag auf ihn unternommen wurde. 1677 erfolgte in Turin ein zweiter Mordversuch. 1682 wurde Stradella in Genua im Zuge einer Eifersuchtstragödie ums Leben gebracht. Die Darstellung der Liebesaffäre ist in Flotows oper bis auf den gattungsgerechten versöhnlichen Ausgang historisch getreu.
HANDLUNG
Venedig und drei Monate später in Roms Umgebung, 1675.
ERSTER BIS DRITTER AKT
Im Trubel des Karnevals hat der Sänger Alessandro Stradella Leonore, das Mündel des reichen Venetianers Bassi, entführt, um in ländlicher Stille mit ihr vor den Traualtar zu treten. Unterdessen hat Bassi das Banditenpaar Malvolino-Barbarino ausgesandt, um blutige Rache an Stradella zu nehmen. Als der Sänger auf Wunsch der Hochzeitsgäste das Lied vom Maler Salvatore Rosa anstimmt, der durch seine Kunst sogar den rauhen Sinn wilder Räuber zu rühren vermochte, vergessen die Banditen ihres Auftrags. Daraufhin stellt Bassi sich selber ein, um auf Vollzug der Tat zu drängen. Unbemerkt nähern sich die Banditen dem Sänger in dem Augenblick, in dem er gerande einen Lobgesang für das morgige Marienfest einübt. Schon wollen Malvolino und Barbarino ihre Dolche erheben, da zwingt sie die Macht der Kunst und des Gewissens als reumütige Sünder zu Stradellas Füßen. Da inzwischen auch Bassi anderen Sinnes geworden ist, steht dem Glück der Liebenden nicht mehr entgegen.
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