?? OPER ? Johann Joseph Abert (*1832) ? EKKEHARD ? Jonas Kaufmann ? 2CD
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Aug 16, 2017 Sold Date
Dec 6, 2016 Start Date
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Description

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HERAUSRAGENDES WERK DER SPÄTROMANTIK

WORLD PREMIÈRE RECORDING

DIE EINZIGE GESAMTAUFNAHME DER SCHÖNEN OPER AUF CD

DIESE EDITION IST BEIM HERSTELLER VERGRIFFEN




Johann Joseph Abert (1832 – 1918)


EKKEHARD


Romantische Oper in fünf Akten

Libretto von Adolf Kröner, Wilhelm Hertz und Carl Hecker

Uraufführung: Berlin, Königliche Hofoper, 11. Oktober 1878

Gesamtaufnahme in deutscher Originalsprache

Studioaufnahme — Produktionsjahr: 2004




BESETZUNG


Ekkehard, Mönch — JONAS KAUFMANN, Tenor

Hadwig, Herzogin in Schwaben — NYLA VAN INGEN, Sopran

Praxedis, ihre Vertraute — SUSANNE KELLING, Sopran

Spazzo, ihr Kämmerer — HENRYK BÖHM, Bariton

Graf von Montfort — JÖRG HEMPEL, Bariton

Waldfrau — MIHOKO FUJIMURA, Mezzosopran

Watzmann, Abt — ALFRED REITER, Baß

Rudimann, Kellermeister — CHRISTIAN GERHAHER, Bariton


STUTTGARTER CHORISTEN

SWR RUNDFUNKORCHESTER KAISERSLAUTERN

Dirigent — PETER FALK




Label: CAPRICCIO.

2 CDs; stereo; DDD; Spieldauer: 62:20 / 67:00.

In Jewel-Case mit 56seitigem Booklet, darin unter anderem der vollständige Abdruck des Librettos (deutsch).

Zustand: CDs neu / nicht in Folie eingeschweißt.




HANDLUNG


Kloster Reichenau und der Hohentwiel, 10. Jahrhundert


ERSTER AKT

Landschaft vor dem Kloster Reichenau. Am Winzerfest nehmen auch, in Verkleidung, Hadwig und Praxedis teil. Im Verlauf eines Streites wird Ekkehard von Rudimann verbotnen Tuns beschuldigt. Er wird durchsucht, und man findet bei ihm ein Buch von Vergil, weshalb er vom Abt bestraft werden soll. Hadwig gibt sich zu erkennen und nimmt Ekkehard in Beschlag, um ihm selbst die Strafe aufzuerlegen. Da er aus dem Kloster ausgestoßen werden soll, nimmt sie ihn als Vorleser mit auf ihr Schloß Hohentwiel, was den Grafen Montfort mit Eifersucht erfüllt.


ZWEITER AKT

Erstes Bild – Zimmer der Herzogin auf dem Hohentwiel. Ekkehard liest ihr vor. Es ist offenes Geheimnis, daß beide sich lieben. Graf Montfort verbündet sich mit der heidnischen Waldfrau zur Vernichtung Ekkehards.


Zweites Bild – Auf dem Sonnwendfest der Heiden. Ekkehard erscheint, die heidnischen Götzen zu stürzen. Die Waldfrau tritt ihm entgegen und beschuldigt ihn, mit der Herzoging ein Liebesverhältnis zu haben. Ekkehard vermag nicht zu widersprechen, sondern fühlt sich gerichtet.


DRITTER AKT

Inneres der Burgkapelle. Ekkehard will die Kutte ablegen und um sein Glück kämpfen. Der Herzogin, die am Grabe des Gatten zu beten kommt, schüttet er in leidenschaflichem Bekenntnis sein Herz aus. Hadwig wehrt sich gegen sein stürmisches Wesen und ruft um Hilfe. Der Abt, Montfort, Mönche und Gesinde eilen herbei, und Ekkehard wird in Bann erklärt. Umsonst bittet er die Herzogin um Gnade. Sie vermag ihm nicht zu verzeihen, und sollte ihr selber das Herz darob brechen.


VIERTER AKT

Burghof. Die Waldfrau bringt bei Nacht den Grafen Montfort in den Burghof und rät ihm, an der Spitze der im Hinterhalt liegenden Hunnen, sobald sie das Zeichen gäbe, die Burg zu erstürmen. Montfort geht nach langem Bedenken auf ihren Plan ein. Praxedis befreit Ekkehard aus dem Kerker. Sie liebt ihn selbst, spendet ihm aber Trost mit der Versicherung, daß die Herzogin ihn liebe, obwohl sie ihn verurteilen mußte. Dann reicht sie ihm die Rüstung des verstorbnen Herzogs und kleidet sich in seine Kutte, um ihm als Mönche zu folgen. Beider Flucht wird durch den beginnenden Sturm der Hunnen vereitelt. Den eindringenden Montfort streckt Ekkehard zu Boden, Hadwig rettet er aus der brennenden Burg. Die Hunnen werden zurückgetrieben. Trotzdem die Herzogin Ekkehard nicht ziehen lassen will und ihm alles verzeiht, scheidet er, um in Taten sein Vergehen zu sühnen.


FÜNFTER AKT

Vor dem Hohentwiel. Hadwig erwartet die zurückkehrenden Sieger. Die sterbende Waldfrau berichtet, Ekkehard sei gefallen, ein fremder Ritter in des Herzogs Waffen sei als Sieger vom König mit der Herrschaft über Schwaben belehnt worden. Nachdem die Sieger eingezogen, klärt sich das auf. Der gefallene Mönche ist Praxedis, in Ekkehards Kutte, der Ritter in der Rüstung des Herzogs Ekkehard selbst. Aber als nun die Herzogin in Liebe ihren Helden empfangen will, reißt er mit den Worten, daß er allen Erdenfreuden Valet gesagt habe und nun sterbend die Sühne vollenden wollte, den Verband von seinen Wunden und stirbt.


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