?? OPER ? Pietro Mascagni (*1863) ? L'AMICO FRITZ ? Pavarotti ? Freni ? 2CD
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Jun 27, 2017 Sold Date
Dec 30, 2016 Start Date
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Description

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REFERENZAUFNAHME (= DIE WOHL BESTE AUFNAHME DES WERKES)

LUXUS-AUSGABE MIT DICKEM BOOKLET UND PAPPSCHUBER

DIESE EDITION IST BEIM HERSTELLER VERGRIFFEN




Pietro Mascagni (1863 – 1945)


L’AMICO FRITZ

(Freund Fritz)


Oper in drei Akten

Libretto von P. Suardon (= Nicolò Daspuro) nach der gleichnamigen Komödie von Emile Erckmann und Louis Gratien Alexandre Chatrian

Uraufführung: Roma, Teatro Costanzi, 31. Oktober 1891

Gesamtaufnahme in italienischer Originalsprache

Studioaufnahme — Aufnahmejahr: 1968




BESETZUNG


Suzel — MIRELLA FRENI

Fritz Kobus — LUCIANO PAVAROTTI

Beppe — LAURA DIDIER GAMBARDELLA

David — VICENTE SARDINERO

Hanezò — BENITO DI BELLA

Federico — LUIGI PONTIGGIA

Caterina — MALVINA MAJOR


CHORUS OF THE ROYAL OPERA HOUSE, COVENT GARDEN

ORCHESTRA OF THE ROYAL OPERA HOUSE, COVENT GARDEN

Dirigent — GIANANDREA GAVAZZENI




Label: EMI.

2 CDs; stereo; ADD; Spieldauer: 62:32 / 30:28.

Jewel-Case in Pappschuber mit 134seitigem Booklet, darin unter anderem der vollständige Abdruck des Librettos (deutsch / englisch / französisch / italienisch).

Zustand: CDs neu / in Folie eingeschweißt.




HANDLUNG


In einem elsässischen Dorf, 1860.


ERSTER AKT

Schauplatz ist das Speisezimmer von Fritz Kobus, eines reichen jungen Mannes und großen Wohltäters, der eingefleischter Junggeselle ist und geschworen hat, niemals zu heiraten. Es ist Fritz' Geburtstag, der durch ein Festessen mit seinen drei Freunden gefeiert werden soll. Ihr Anführer ist der Rabbiner David, ein leidenschaftlicher Ehestifter. In der einleitenden Szene borgt er eben eine Geldsumme von Fritz, um einem jungen Paar die Heirat zu ermöglichen. Als die Freunde außer dem Rabbiner David, der zurückzukommen verspricht, sich eben zu Tisch gesetzt haben, erscheint Suzel, die junge Tochter von Fritz' Verwalter. Sie ist mit einem Veilchenstrauß gekommen, um Fritz zu gratulieren. Fritz freut sich sehr über das unerwartete Geschenk und lädt Suzel ein, am Essen teilzunehmen. Ein Violinsolo auf der Terrasse kündet den jungen Zigeuner Beppe an, der eintritt und ein Lied über Fritz' Großmut den Kindern der Armen und ihm selbst gegenüber singt. Suzel, die durch das Lied tief ergriffen ist, knickst und geht. David ist angetan von ihrer Schönheit und beschließt, einen Ehemann für sie zu finden, der niemand anders sein soll als der Ehefeind Fritz. Den amüsiert Davids Einfall, doch wettet er seinen Weinberg, daß er Junggeselle bleiben wird. Zum Klang eines Festmarsches der Dorfkapelle ziehen Kinder, dem Wohltäter Fritz gratulierend, am Fenster vorbei.


ZWEITER AKT

Der Innenhof auf Fritz' Gut in Mesanges. Es ist Frühling und man vernimmt die Stimmen von Suzel und den Bauern, die über die junge Liebe singen. Suzel kommt um Blumen für Fritz zu pflücken und singt eine Ballade. Fritz wird von ihrem Lied herbeigelockt, und sie sagt ihm, außer den Blumen habe sie noch eine besondere Überraschung: reife Kirschen. David und Beppe, Hanezò und Federico kommen mit einem Wagen aus der Stadt, und Fritz bietet ihnen an, sie über das Gut zu führen. David bleibt unter dem Vorwand der Müdigkeit zurück, um die Gelegenheit zu finden, allein mit Suzel sprechen zu können. Er bittet um einen Trunk frischen Wassers aus dem Krug und meint dann, diese Szene erinnere ihn an die biblische Geschichte von Abraham und Rebekka, in der berichtet wird, wie Abraham einen Frau für seinen Sohn Isaak suchte. Er fragt, ob sie ihm die gleiche Antwort geben würde, wie Rebecca Abraham. In diesem Moment ertönt die Stimme von Fritz, Suzel läuft, das Gesicht in ihrer Schürze verbergend, ins Haus. David weiß nun, daß sie Fritz liebt, und um dessen Eifersucht zu erregen, erzählt er ihm, er werde in Kürze einen Mann für sie gefunden haben.


DRITTER AKT

Als er wieder allein ist, wird Fritz von einer starken Gemütsbewegung überwältigt, und er fragt sich, ob es die von ihm so sehr abgelehnte Liebe sein könnte, beschließt dann jedoch, Suzel zu fliehen. Er reist mit seinen Freunden umgehend in die Stadt, und Suzel bricht in bittere Tränen aus.Dieselbe Szene wie im ersten Akt. Hinter der Bühne sing ein Chor von der bevorstehenden Hochzeit der Müllerstochter. Das bedrückt Fritz tief, denn er kann Suzels Bild nicht aus seinen Gedanken vertreiben. Beppe kommt, und als er dessen Niedergeschlagenheit sieht, ahnt er den Grund und singt von seiner eigenen unglücklichen Lieben. Fritz, tief bewegt durch dieses Lied, gibt nun seinem Verlangen nach Suzel Ausdruck. David tritt ein und berichtet, er habe nun alle Vorbereitungen für Suzels Hochzeit mit einem jungen Mann getroffen, und bittet Fritz um seine Einwilligung als Suzels Feudalherr. Ärgerlich lehnt Fritz ab und verläßt den Raum. Suzel kommt mit einem Korb Früchte für Fritz. David bemerkt ihre Blässe und muntert sie auf, sie solle Mut fassen und seine Rückkehr abwarten. Überwältigt von ihren Gefühlen besingt sie ihre unerwiderte Liebe. Fritz kommt zurück und sie fleht ihn an, bei ihrem Vater für sie zu sprechen und zu verhindern, daß er seine Einwilligung zu ihrer Heirat mit einem von ihr gewiß ungeliebten jungen Mann gebe, eher wolle sie sterben. Fritz kann seine eigenen Gefühle nicht länger bändigen und erklärt ihr seine Liebe. Die beiden fallen sich in die Arme. Als David die Szene sieht, weiß er, daß er seine Wette gewonnen hat, gibt den Weinberg jedoch Suzel als Brautgeschenk. Die anderen Freunde von Fritz kommen hinzu und alle stimmen ein von Freude erfülltes Schluß-Septett an.



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