Pack – Same (Lp, Vinyl, 1978; PVC, Big Balls & Great White Idiot) pUNk-LEGENDE
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Description
Pack – Same (Lp, Vinyl, 6.23 450, 1978, D) … m--/vg(+)(Cover-Rücks. mit Aufkleber-Abriß) … … wohl nur Kleingeister geraten in heftigeren Streit darüber, wer nun tatsächlich D-Lands erste 70er Punkband gewesen ist, The Big Balls & Great White Idiot oder The Pack, … wenn nicht gar PVC! Alles genau genommen völlig einerlei, wie meist zählt unter´m Strich was letztlich herausgekommen ist. Und das war bei sämtlichen Kapellen nun mal allerbeste Ware!! Nur, beim dann ganz genauen Abwiegen und endgültigen Bestimmen eines Siegers konnte und kann sich natürlich nur ein einziger herausschälen: T H E P A C K !!!!!!!!!! Nichtsdestotrotz darf vermutet werden, daß nach dem Aushauchen des kurzen Punk-Daseins kein Hahn je mehr nach einer Band gekräht hätte, wenn (s. unten weiter) … deren maßgeblicher Kopf und Songschmied schon lange zuvor im Deutsch- bzw. Kraut-Rock nicht unerheblichen Einfluß als sog. „renommierter Musiker“ genommen hatte und damit eigentlich als prädestiniertes Punk-Feindbild gelten mußte. Aber irgendwie gelang es Jörg Evers und zweier befreundeter Franzosen-Kumpels gerade noch Gewesenes geschickt zu verbergen und flugs reingehüpft/-geschlüpft, in unter´m Sperrmüll hervorgezerrter, mottenzerfressener Metzgergesellen-, Anstaltsinsassen- und Motorradgang-Kluft war´s, wie wenn die uns noch bestens bekannte „Jeannie“ zweimal geblinzelt hätte: Etwas GANZ anderes, etwas vollkommen Entgegengesetztes!! Vergessen und vergangen irgendwelche im Chris Karrer-Keller stundenlang eingeübte Amon Düül-Gitarren-Solo-Streckungen oder Sameti-Verrenkungen (wobei dort schon erste Böller-Zündungen wahrgenommen werden konnten …). Dennoch, bis auf brechendvolle Klub-Gigs im heimisch Bayrischen, wo auch mehr als nur so manches Inventar zu Brei gehämmert wurde – … welcher artige Jungbauernspund aus Unterwörleschwang konnte es sich – eingezwängt zwischen wurmstichigem Melkhocker und dampfenden Misthaufen – zeitlich und finanziell schon leisten mal für ´ne Weile einen Auszeitsprung in´s Sicherheitsnadel-Mekka, London, zu nehmen?! Eben! So wurde im fiebrigen Nacheifern von fröhlichen Urständ auf der anderen Seite des großen Kanals, entweder am Freitag- oder Samstag-Abend, sobald das Evers-Trio die ersten Takte zu „Looking For Danger“ oder „We better Get Ready“ angestimmt hatte, deren Bühnenbretter schnellstmöglich zu nicht mehr verwertbarem Kleinholz verarbeitet … … ein paar Stunden später die ersten Gabeln wartenden Kuhmists bereits wieder hinter sich geworfen. Kein Wunder also, daß Pack weniger Idole waren oder werden konnten, sondern nur kurzfristiges Mittel zur gerade angesagten Kurzweil nach dem Reinzuckeln nach Schwabings Seitenstraßen oder Untergiesings Höhen.
… wenn nicht (s. oben) zu Beginn der 90iger ein gewisser Trent Ruane, gleichzeitig Mitglied einer seltsamen Vereinigung noch seltsameren Namens „The Mummies“, im nachbarlichen Kanada(!) nach dem Besuch eines 2nd-Hand-Shops nicht zufällig ein Exemplar des ersten und einzigen Pack-Albums (auf eben Vinyl-Rec.) in seinen bandagierten Hände gehalten hätte und um sich nach nach dem ersten Lauschen von „Nobody Can Tell US“ , „Destroy The Illusions“ , „Working For One Holiday“, … umgehend wieder auf dem darüber verblüfften Hosenboden gefunden hatte!! Zum ersten Mal war eine Atombombe innerhalb nordamerikanischer Grenzen hochgegangen!! Und bereits wenige Stunden später zimmerten die Mummies daraus einen herrlichen Cover-Song „(I Should Better Be Looking For) Dangerman“ (gab´s am Ende leider nur auf einer sauraren Flexi-Single mit abgezählten 47 Stück und nach der Mummies´ Auflösung und nachfolgenden Felleverteilung im Estrus-HQ, auf dem Sampler „Running On Empty Vol. 2“) und lösten im näheren Umkreis der blutsbrüderlich verwandten Supercharger, The Fingers, Trashwomen, … einen nicht für möglich gehaltenen Ansturm aus, … auf etwas, was innerhalb der Ami-Grenzen ausnahmsweise mal NICHT erhältlich war – geschweige denn bezahlt werden konnte. So kam vor allem durch Hansdampf-in-vielen-Gassen, Rip Offs-Sänger, „Pure Filth“-Drecksblatt-Herausgeber und vor allem letzten aufrichtigen Punk in reinster Seele, SHANE WHITE, Bewegung in die San Francisco-Gesuche; gefunden wurde kurz danach auch ein netter Tauschpartner hierzulande … … und auch das Original-Ur-Pack wurde aus dem 15-jährigen Dornröschen-Schlaf gerissen … und weil es sich nicht gar gräßlich-greulich-grantigen Stiefmüttern, sondern haufenweis´ freundlich gesonnenen, jungen Menschen gegenübersah, wurde am 19.12.1995 auf langes Drängen inzwischen unzählig nachgewachsener Garagen-Punk- und Nofi-Trash-Anhänger, sogar eine einmalige Reunion-Show in der „Beatbaracke“ zu Leonberg – unweit der „Incognito“-Label-Zentrale veranstaltet. „Incognito“, die gottseidank auch dafür sorgen sollten, daß das größtenteils längst in irgendwelchen Gully-Schächten versunken dahinmodernde Original endlich einer Neu-Auflage entgegensehen durfte!
Hier jedoch tatsächlich noch eine Orig.-Pack-Erstveröffentlichung … … und dazu gar noch zwei weitere, hochinteressante Gratis-Scheiben im Schlepptau - wohingehend der auch heute noch ehern Sicherheitsnadel-Durchbohrte aufschreien wird "ja was soll das denn????": Jörg Evers als Dirigent des Bundesverwaltungs-Orchesters (bitte selbst nachforschen, inwieweit wann und wo eine Bundesverwaltung, bzw. gar dessen Orch. existiert hatte …) auf den Spuren eines Karajan, Bernstein oder Ericson, … und damit hin gar zu Yello-Sound im Jahre 1982, zusammen mit der verruchten und sofort an Inga Rumpf erinnern lassenden, Münchner Underground- bis Groupie-Sängerin „Rosy Rosy“ (Rosemarie Heinikel)!! (Lp, Elektrola), sowie obendrauf gar „Rosy Rosy“´s einzige Solo-Lp aus dem Jahre vorher (Lp, Ahorn Rec., 1981), mit u.a. „Du kamst über mich wie das Feuer über Rom“, „Crazy Daddy“ , „Du brichst mich nicht“ , „Busenstar 68“ , I´m Your Guitar“ , „Feelings kalt wie Eis“, …
Und hier aber jetzt die unverrückbar MONUmentalen Pack-Songs: We Better Get Ready – Nobody Can Tell Us – What Will Be If You´re Seventy – Working For One Holiday – Riots – Destroy The Illusions – Robot – Remote Controlled – No Show – Terrorist
Hallo allerseits, aus meiner jetzt immer mehr schwindenden Sammlung hier nochmals ein kleiner Sack an Lps, abzugeben wg. privater Umstände. Die Platten wurden jeweils größtenteils angehört; somit hoffe ich, daß wie eigentlich stets die Qualitäts-Einstufungen gelungen sind. Wollte es mir im Sinne des Käufers auf jeden Fall nicht zu einfach machen u. nur ganz allgemein was von gebrauchten Lps anfügen. Das reine Aussehen des Vinyls wird von mir nicht berücksichtigt, da eben ein Anhören erfolgt.
Zustands-Angabe = immer: Platte/Cover (z.B.: vg+/vg++) Kein Pay pal
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