TCHAIKOVSKY SYMPHONIES 4,5,6 - ANALOGPHONIC - DGG LP43092 - MRAWINSKIJ - 3LP
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Description
DEUTSCHE GRAMMOPHON
GESELLSCHAFT
C&L - ANALOGPHONIC
LP-43092
180 grams reissue
3 LP boxed set
PETER TCHAIKOVSKY * Symphonies no.4,5 & 6 *
Im September 1960, auf dem Höhepunkt des kalten Krieges, besuchten die Leningrader Philharmoniker unter ihrem legendären Chefdirigenten Jewgenij Mrawinskij Großbritannien und gaben in Edinburgh und London sensationelle Konzerte, die ekstatische Reaktionen sowohl seitens der Presse als auch des Publikums hervorriefen. Da dieses virtuose Orchester zu jener Zeit in westlichen Plattenkatalogen kaum vertreten war, ergriffen die Toningenieure der Deutschen Grammophon klugerweise die Gelegenheit, dessen Können in einer viel besseren Klangqualität einzufangen, als es ihren sowjetischen Kollegen damals möglich war. Zu den bemerkenswertesten Einspielungen, die in der Wembley Town Hall aufgezeichnet wurden, gehörte Mrawinskis flammend dringliche Interpretation von Tschaikowskis 4. Sinfonie. Allzeit ein Perfektionist, war der Dirigent derartig entzückt von der Qualität dieser Aufnahme, dass er und sein Orchester zwei Monate darauf gern dazu bereit waren, mit der DG auch die letzten beiden Sinfonien aufzunehmen, diesmal im Wiener Musikverein. Ursprünglich wurden die Tschaikowski-Konzerte auf drei einzelnen Stereo-LPs veröffentlicht; die Darbietungen vermitteln eine hochgespannte rohe Energie, die bis heute bemerkenswert ist. Das Finale der Fünften, gespielt in geradezu manisch schnellem Tempo, bildet einen Höhepunkt, der Ihnen garantiert den Atem raubt.
BBC Music Magazine
ODas langsame Tempo am Beginn der Siebten Symphoie verleiht dem folgenden Allegro sprühende Energieenthusiastische Umarmung der Popularität dieses Stücks. At the height of the Cold War, the Leningrad Philharmonic Orchestra under its legendary principal conductor Evgeny Mravinsky visited Britain in September 1960, giving sensational concerts in Edinburgh and London which drew ecstatic responses from both press and public. Since this virtuoso orchestra was then poorly represented in Western record catalogues, Deutsche Grammophon’s engineers astutely seized the opportunity to capture their playing in far superior sound to anything that could be produced by their Soviet counterparts. Among the most notable sessions taped in Wembley Town Hall was Mravinsky’s blazingly urgent account of Tchaikovsky’s Fourth Symphony. Ever the perfectionist, the conductor was so pleased with the quality of this recording that two months later he and the orchestra agreed to record the last two symphonies for DG, this time in Vienna’s Musikverein. Initially released on three separate stereo LPs, these Tchaikovsky performances convey a highly-strung raw energy that remains undimmed up to the present day. The Finale of No. 5, delivered at a manically swift pace, is one of high points, guaranteed to take your breath away. (BBC Music Magazine)
Das langsame Tempo am Beginn der Siebten Symphoie verleiht dem folgenden Allegro sprühende Energie, aber es liegt eine wunderbare Ruhe über dem zentralen Zwischenspiel. Der Schluss ist fast lärmend zu nennen und von fundamentalem Optimismus. Die erste Nachtmusik ist voll Licht und Schatten mit meisterhaft gespielten Soli, so dass man das Gefühl bekommt, dass Bernstein seine Freude hat an diesem ersten Trio-Teil. Das Scherzo wirkt dunkel, aber nicht besonders bedrohlich, wohingegen die zweite Nachtmusik gut gespielte Soli enthält, doch fehlt hier der Humor. Aber das überschäumende, eklektische Finale könnte beinahe auf die Persönlichkeit dieses Dirigenten zugeschnitten verfasst worden sein und die letzten Takte erscheinen wie eine enthusiastische Umarmung der Popularität dieses Stücks.
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Harry Langer
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